Chris on Tour

Mein Jahr in Australien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur und V.A.E.

18März
2014

Schnorcheln in Coral Bay

Nach einer weiteren langen Fahrt kamen wir in Coral Bay an. Bei über 40 Grad gingen wir erstmal ins Wasser und schnorcheln. Gerade mal einen Meter vom Strand sahen wir riesige Snapper und andere Fische. Kurz dahinter begann dass Korallen Riff, welches in allen Farben und Formationen faszinierte. Dort sahen wir Schildkröten, Rochen und hunderte verschiedene kleine Fischarten. Da in diesem Riff einige Walhaie, die größte Fische der Welt zu hause sind, buchten Anna und ich uns eine Bootstour um mit diesem bis zu 18 Meter langen Meeresbewohner zu schwimmen. Am Abend vor der Walhai Tour saßen wir noch mit dem Engländer und der Deutschen am Strand und tranken ein paar Bier.

Früh morgens ging es dann mit einem Boot raus aufs Meer um die Tierwelt Australiens näher kennen zu lernen. Den ersten Stop machten wir im Herzen des Riffs, welches noch schönere Rifflandschaften, größere Fische und eine höhere Artenvielfalt zu bieten hatte. Wieder an Bord ging das "Wildlife watching" aber weiter. Am Bug des Schiffs stehend konnten wir Schildkröten unter uns schwimmen sehen, und einige Delfine beim auf- und abspringen neben dem Boot beobachten. Die nächsten Stunden verbrachte die Crew damit nach Walhaien ausschau zu halten. Über Funk verständigten sie sich mit dem Flugzeug das die Walhaie sichtet. Da wir uns inzwischen schon in tieferen und unruhigeren Gewässern aufhielten, wurde jedem zweiten schlecht weswegen wir uns auf den Boden legten und schliefen. Diese Methode war sehr wirkungsvoll und somit konnten wir das Mittagessen das auf dem Boot serviert wurde genießen. Nach diesem Mahl kam dann die schlechte Nachricht. Nach 2 Stunden ohne Sichtung würde das Flugzeug die Suche nach dem Walhai beenden und wieder auf den Boden kommen. Niedergeschlagen und enttäuscht saßen wir alle im Boot und versuchten uns trotzdem noch an allem anderen zu erfreuen. Als Ersatz für die Walhaie konnten wir dann mit Manta Rochen schwimmen, die eine Spannweite von bis zu 4 Metern hatten. Wir sind dort mit 3 Rochen auf einmal geschwommen, die ungestört ihre Runden im Wasser drehten. Der nächste "Tauchgang" führte uns zu einem speziellen Treffpunkt einer bestimmten Fischart. Eigentlich war ich erst nicht so begeistert mit diesen Tieren zu schwimmen, da ich schon alle möglichen Geschichten gelesen und gehört habe. Es handelte sich um Haie, welche sich an diesem Platz regelmäßig trafen und dort auf Streifzug durchs Meer gingen. Hier gab es aber zum Glück keine 7 Meter langen weißen Haie, sondern nur kleinere Riffhaie. Aus sicherer Distanz beobachteten wir also die vielen kleinen Haie wie sie umher streiften. Als es dann hieß dass wir zurück zum Boot müssen, war ich gar nicht so traurig darüber, wieder an einem sicheren Platz zu sein. Immer noch enttäuscht den Walhai nicht gesehen zu haben, aber um viele neue Erlebnisse und Bekanntschaften reicher fuhren wir zurück.

Manta Ray Riff Haie

Am nächsten Tag stand eine kleine Kayak Tour auf dem Program. Diese Tour hat sich definitiv gelohnt, da wir mit den Kayaks zu einem besonders schönen Korallenriff gepadelt sind, und dort ein weiteres Mal schnorcheln waren. Unser Kayak Guide war ein Typischer Australier. Lange blonde Haare, braun gebrante Haut, Surfer, immer gut gelaunt und leidenschaflicher Biertrinker. Mit diesem Typ tranken wir am Abend an der Bar noch ein paar Bier und hörten uns seine Stories an, die er in seinem kleinen 190 Seelen Dorf erlebt hat.

Am nächsten Tag bewarb ich mich noch bei ein paar Resorts als Barkeeper oder Gärtner, da meine Reisekasse durch den Autokauf etwas gelitten hatte. Und die Vorstellung in einem Resort mitten im Paradies zu arbeiten war auch nicht zu schlecht. Erstmal ging es für die Mädels und mich weiter nach Exmouth, der nächsten Stadt die am Ningaloo Reef liegt. Falls ich einen Job bekommen würde, würde ich einfach mit dem Bus wieder zurück fahren.