Chris on Tour

Mein Jahr in Australien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur und V.A.E.

01Februar
2014

Home, Sweet Home. Oder doch einfach nur Home.

Das Abenteuer geht weiter! Nachdem es eine kleine Auseinandersetzung mit meinem Kollegen und seinen Freunden gegeben hat, habe ich mich dazu entschlossen auszuziehen. Das ist jetzt nicht unbedingt so wahnsinnig schlimm für mich, da ich nun erstens nichtmehr Putzfrau spielen muss, zweitens mein gekauftes Essen auch wirklich für mich selbst hab, unf drittens ab nächster Woche ein neuer Mitbewohner kommen würde: Eine Phyton. Da ich nicht gerade der größte Schlangenfreund bin, und keine Lust hätte im Schlaf erwürgt zu werden, bin ich froh dass ich diese Bekanntschaft vermeiden konnte. Mein Chef hat mir angeboten bei ihm in der Werkstatt zu schlafen, und dieses Angebot habe ich dankend angenommen. Andernfalls müsste ich im Hostel 30 Dollar die Nacht bezahlen und das Zimmer mit 10 anderen Leuten teilen. Ich kann hier zwar auch keinen wirklichen Luxus genießen, aber es ist definitiv eine Erfahrung wert! Es ist etwas surreal sein "Lager" zwischen all den Rasenmähern, Kettensägen, Maschinen und anderen Geräten aufzuschlagen, mit der Leiter zu meinem Schlafplatz über dem Dach des Büros zu kriechen, keine Dusche oder Küche zu haben, und einfach mitten im Industriegebiet zu "campen", aber die Erfahrung wird mir sicherlich nicht schaden. Allerdings fühle ich mich doch wie ein Asylant der hier Zuflucht sucht. Aber egal, jede neue Erfahrung ist willkommen, und ich werde ja wahrscheinlich nicht mehr so oft in meinem Leben in einer Werkstatt leben. Morgen kommt Patrick mit unserem neu erworbenen Auto zu mir, und wird die nächste Woche hier verbringen bevor ich meine Arbeit abgeschlossen habe, und endlich starten kann. Das Auto habe ich noch nicht gesehen, deshalb warte ich mit gemischten Gefühlen auf unser Gefährt. Ab morgen werde ich dann auch die Bilder hochladen können, da ich dann wieder Zugang zu einem Computer habe.

Bis dahin, Liebe Grüße aus dem Asylantenlager.