Chris on Tour

Mein Jahr in Australien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur und V.A.E.

10November
2013

Everyday can't be the best day

So, grade eben den Tiefpunkt erreicht. Tag hat eigtl gut angefangen:

Mit dem Bus um 6 Uhr in Adelaide angekommen, mit dem Zug weiter bis in irgendein Kaff gefahren, da dann auf den Highway gestellt, und getrampt. Dort hat mich und David (hab ich am Tag davor kennengelernt) eine sehr nette Frau durchs Outback gefahren und uns noch ein paar Kaengurus gezeigt. Sie hat uns dann sogaar noch bis zu dem Working Hostel mitgenommen. Dort angekommen fällt David auf, dass er mit einem anderen Working Hostel in Kontakt war, und wir hier falsch sind. Also wieder auf den Highway gestellt, Schild mit dem Namen der Stadt draufgeschrieben und weiter getrampt. Nach einer Stunde hat uns dann wieder jemand mitgenommen und uns zum richtigen Working Hostel gefahren. Über 400 km getrampt und noch wohlauf.


Dort angekommen begrüßen uns erstmal 100 Asiaten, kein Rezeptionist und ein wirklich ungutes Klima. Nachdem dann doch ein paar Deutsche im Hostel waren, die uns dann von den Arbeitskonditionen erzählt haben, war ich völlig desillusioniert. 10 Stunden arbeiten, Haut und Arme aufschlitzen, bei 40 Grad schuften und wofür? Läppische 30 Dollar am Tag?! Als mir dann auch noch gesagt wurde, dass der Rezeptionist, der wirklich freundlichste Inder der Welt, unser Geld erst mindestens 1 Woche später zahlt, und dann auch noch weniger auszahlt als man verdient hatte,h hatte ich genug. Ich setzte mich an den Pc, kaufte mir ein Ticket nach Melbourne zurück, ein Flugticket nach Perth und musste irgendwie organisieren wo ich diese Nacht schlafe und wie ich zurück in die Stadt komme, da das Hostel in einem kleinen Kaff, 16 km weiter lag. Zum Glück erwischte ich noch ein paar Freunde die ich auf der Great Ocean Road kennengelernt habe, die sagten, dass ich bei ihnen auf der Couch schlafen kann (danke nochmal Kai und Patrick!!) Letztes Problem: Zurück in die Stadt kommen. Da mich der wirklich liebenswerte Inder zum gehen gedrängt hat, konnte ich nur noch schnell die Telefonnummer eines Taxis raussuchen. Jetzt sitze ich also hier in diesem Taxi, mehrere hundert Dollar ärmer, und denk mir wie super ich dass wieder hinbekommen hab.

Aber was solls, shit happens.