Chris on Tour

Mein Jahr in Australien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur und V.A.E.

Berichte von 10/2013

31Oktober
2013

Zwergpinguine im Rotlicht, Schweden beim Vietnamesen und Ich für die nächsten Wochen mit wildfremden im Auto

Die Entscheidung steht fest. Ich habe weitere dreimal Jobangebote abgelehnt, und werde mich nun auf die Great Ocean Road begeben. Zweimal sogar! Warum? Ehrlich gesagt weiß ich es selbst nicht genau, ich denk mir einfach, dass es bestimmt witzig wird, die Tour mit zwei verschiedenen Gruppen zu machen.

Die erste Tour beginnt heute (Donnerstag), mit zwei Mädels die ich bisher nur aus Facebook kenne. Könnte entweder echt cool werden, oder es sind in Wirklichkeit gar keine Mädchen und ich werde hier gekidnappt. Mal sehen. Am Samstag komme ich dann wieder zurück nach Melbourne, allerdings nur um mich am Sonntag wieder in die gleiche Richtung aufzumachen.

Da werde ich dann mit mehreren Leuten fahren die ich gestern schon kurz kennengelernt hab. Eigentlich ganz coole Menschen, aber leider Deutsche. Also wieder nur den ganzen Tag deutsch reden und nicht Englisch. Vielleicht kommt ja noch das unerwartete Ereignis dass man hier in Australien einem Australier begegnet. Wie weit die Reise mit der Gruppe geht weiß ich noch nicht, vielleicht bis nach Perth, die einsame Stadt im Westen, oder ich bleib in Adelaide und reise von da in den Norden.

Den gestrigen Tag hab ich mit zwei echt netten Brüdern aus Schweden verbracht. Also konnte ich endlich mal Englisch reden! Die beiden waren schon 24 und 25, und hatten zuvor Tasmanien erkundet. Müsste ich eigentlich auch noch machen, jetzt da ich schon mal hier in der Ecke bin. Der Tag war echt super, ich hab sie ein bisschen durch die Stadt geführt, wir waren vietnamesisch essen, und haben ein paar Runden Billard gespielt.

Jonas und Anders

Am Abend hab ich mich dann zum Pier aufgemacht und Zwergpinguine bei der Wanderung über die Felsen beobachtet. Wirklich sehenswert! Da die Pinguine die Farbe Rot nicht sehen können, kann man sie mit Rotlicht-Taschenlampen super in der Nacht sehen. Die gerade einmal 30cm großen Pinguine watscheln also ungestört umher, während sich die Touristenmassen um sie herumdrängen um ein oder zwei verwackelte Fotos zu machen. Da weißes Licht für Angst bei den Pinguinen sorgt, durfte man keinen Blitz verwenden, was wiederum dazu führt, dass die meisten Bilder total verwackelt sind. Mir ist zum Glück ein einigermaßen ruckelfreies Bild gelungen.

Zwergpinguin Nr 1. Pinguin Paerchen

In der Nacht wurden dann von einem Engländer, und von einem Iren der in Singapur lebt, ein paar wirklich verrückte Stories aus Thailand erzählt. So war mein Ende hier in Melbourne eigentlich ziemlich cool.

Melbourne CBD

Da ich die nächsten Tage die ganze Zeit auf der Straße und im Auto sein werde, weiß ich nicht wann ich mich das nächste Mal melden werde.

Bis dahin,

Euer Chris

29Oktober
2013

5 Jobangebote, 50 Asiaten oder die Tour meines Lebens

Es ist wirklich so. Wenn man etwas plant, kann man garantiert drauf wetten dass es nicht funktioniert. Wie sah mein Plan aus? Der erste in etwa so: Erstmal einen Job finden, arbeiten, Geld verdienen, mir ein paar schöne Wochen und Monate in Melbourne machen. Wie ja bereits beschrieben, liefs mit den Jobs etwas schleppend, das Wetter und die Stadt selbst haben mich nicht umgehauen.

Plan Nr. 2: Nachdem ich ca. 10 Backpacker Gruppen in Facebook beigetreten bin, sah ich jeden Tag, wie dutzende Menschen einen Platz in ihrem Auto anboten, Reisepartner suchten, und voller Vorfreude ihr Australien Abenteuer planten. Dann wurde ich von einem netten Mädchen angeschrieben, ob ich nicht Interesse hätte, mit ihr und ihren 2 Freunden die Great Ocean Road (eine der schönsten Küstenstraßen Australiens) zu fahren. Ich machte die Entscheidung erstmal von dem Jobinterview am selben Abend abhängig (dazu später mehr). Den restlichen Tag freute ich mich aber schon wahnsinnig auf die Möglichkeit, der Stadt und ihrer Tristesse zu entfliehen. Ich malte mir aus wie es nun weitergehen würde. Von Melbourne nach Adelaide, den ganzen Tag auf der wunderschönen Küstenstraße. Von Adelaide dann eine Outback Tour ins Herz des Kontinents, den berühmten Ayers Rock und die einsame Landschaft besichtigen. Danach nach Darwin und in den Regenwald. Von dort nach Cairns: Surfen, Schorcheln im Great Barrier Reef, Fallschirmspringen über dem Riff, an traumhaften Stränden relaxen. Danach die komplette Ostküste wieder runter. Hört sich perfekt an? Das dachte ich mir auch. Kostet halt alles Geld, aber im Endeffekt sind es nur Zahlen auf einem Papier. Soweit Plan B. Alles erleben, das Leben genießen und alles hinter mir lassen. Doch wie bereits erwähnt wirds mit den Plänen meistens nichts.

Ich öffnete mein Email Postfach: 2 Emails mit Jobangeboten, mein Handy klingelte: Ein weiteres Job Interview. Allerdings auch um 19:00 Uhr, genau wie das andere. Handy klingelt nochmal, erneutes Jobinterview, dass ich dann aber schonmal abgelehnt habe da ich ja nun reisen wollte. Da mir aber jeder von diesen Personen die Möglichkeit gegeben hat, zurückzurufen, stehe ich nun vor der Entscheidung: Spaß haben und eins der interessantesten Länder der Welt erkunden oder lieber Geld verdienen? Die Frage stell ich mir immer noch.

Was das erste Jobinterview betrifft: Sehr, sehr, sehr komisch. Man schrieb mir dass ich in professionellem Aufzug kommen sollte, deshalb dachte ich mir ein schwarzes Hemd würde es schon tun. Trotz dieser relativ seriösen Jobbeschreibung und dem Telefonat mit dem Team Leader, ließ ich mein Bargeld und meine Kreditkarten zu Hause beziehungsweise im Hostel, was aber leider zurzeit mein Zuhause ist. Ich dachte mir Vorsicht ist besser als Nachsicht (aber eigentlich sind meine Wertgegenstände dort unsicherer als irgendwo anders). Mit dem was mich vor Ort erwartete habe ich allerdings nicht gerechnet: Es erwarteten mich 50 Asiaten im Anzug, Frauen im Abendkleid, vor einem Wolkenkratzer im Herzen Melbournes. Ich wurde von meinem Team Leader jedem einzelnen vorgestellt, schüttelte tausend Hände und mir wurde das Gefühl gegeben, ich sei der, auf den sie sehnlichst gewartet hätten. Aber es war super all diese wirklich netten Leute zu treffen, mein Englisch wurde auf einmal viel besser und mir fielen Wörter ein die ich normalerweise nie sage. Nachdem die große Begrüßung mit den Leuten aus Shanghai, Tokio, Seoul und Kuala Lumpur vorbei war (30 min),  ging es in einen großen Konferenzsaal aus dem Partymusik dröhnte. Es wurden wieder Hände geschüttelt, ich wurde erneut vorgestellt, und musste immer wieder auf die Frage ob wir uns nicht draußen schon begegnet seien, mit "könnte sein" antworten. Denn - sorry für die Aussage, aber es ist doch wirklich so - sie sehen einfach alle gleich aus! Ich befand mich nun also unter all diesen Asiaten in dem Konferenzraum, das Licht leicht gedimmt, ein Dj der Musik auflegte, ein Fotograf und ein Mann auf einem Podest mit goldenem Microphon. Ich dachte mir die ganze Zeit was zur Hölle hier eigentlich passiert, und was ich hier soll?! Nach ein paar einführenden Worten wurde der Multimillionär, der wie man mir mitteilte, die Firma gekauft hatte, angepriesen. Von nun an hörte man eine Motivationsrede, bei der es darum ging dass wir alle in diesem Raum ebenfalls Millinonäre werden können, dass er nichts Besonderes sei, nicht schlauer oder smarter als wir und so weiter. Anfangs hing ich wirklich an seinen Lippen da er über wirklich großartige rhetorische Fähigkeiten verfügte, und wusste wie man die Leute zum Zuhören und Nachdenken bringt. Das Marktmodell das er uns dann präsentierte, basierte auf einem Netzwerk das wir ganz einfach aufbauen können und mit dem wir bis zu 40,000 Dollar die Woche verdienen können. Das allerdings erst als 7 Star Diamond Member. Egal, ich schweife zu sehr aus, im Grunde ging es um ein USANA Health Paket das man monatlich kaufen sollte um Punkte zu bekommen, und je mehr Punkte man in seinem ganzen Netzwerk hat, desto mehr Geld verdient man. Da das aber für mich eher nach einem Lebensverändernden Job, und auch ein wenig nach semilegalem Drogenhandel klang, sagte ich nein und ging mit einem sehr, sehr komischen Gefühl nach Hause. Auch interessant wie schnell die gute Stimmung und die guten Mienen der Asiaten verschwinden konnten.

Jetzt muss ich mich noch entscheiden ob ich mich aufmache und das Land erkunde, oder ob ich hier bleibe. Ich lass es euch das nächste Mal wissen, bis Bald,

Euer Chris

PS: Wenn ich euch zu ausführlich werde dann beschwert euch einfach bei mir.

PPS: Bilder wurden nachgeliefert.

27Oktober
2013

Melbourne!

Die ersten Tage in Melbourne sind jetzt auch schon vorbei und so langsam geht es aufwärts. Aber erst mal zurück zum Anfang.

Die Ankunft hier war absolut unterirdisch. Wetter: 10 Grad und Regen. Hostelzimmer: 9 kiffende Typen die vielleicht einmal pro Woche duschen und kein Fenster. Lage vom Hostel: 20min mit der Tram (die mich 41 Dollar pro Woche kostet) vom Zentrum weg. Jobaussichten: Auch erstmal mies. Bei dem Anfang hatte ich gleich Lust auf mehr und bin erstmal in Selbstmitleid versunken - hat sehr viel gebracht wie man sich vorstellen kann.

Mein wunderschoenes Hostelzimmer

Danach hab ich mich aufgerafft, mich erstmal in Melbourne orientiert und n paar Sehenswürdigkeiten angeschaut. Die Stadt ist jetzt nicht umwerfend, aber wenn man sich Zeit für alles nimmt, dann lernt man die Stadt zu schätzen. Es gibt eine super Tram, die Circle Line, die rund um Melbourne Centre District fährt (kostenlos), bei der man alle Infos über die Sehenswürdigkeiten bekommt, für manche Sachen auch Ermäßigungen. Ist der beste und schnellste Weg sich zurechtzufinden.

Melbourne & Yarra RiverCircle Line

Den nächsten Tag hab ich mit Bewerbungen verbracht, habe auf diversen Seiten meinen Lebenslauf abgeschickt, bin in alle möglichen Läden reingelaufen und habe mich vorgestellt. Da kommt man sich richtig bescheuert vor. 20 Zettel in der Hand, Regenjacke und in Jeans, der Chef vor einem im Designer Anzug. Aber es hilft ja nix. Die erste gute Nachricht kam dann per Telefon. Ein Jobinterview! Endlich! Ich weiß zwar noch nicht genau was ich da machen muss, hat sich aber nach Fundraising angehört. Also auf der Straße stehen, Leute anquatschen und sie um Spenden für Bedürftige, Menschenrechtsorganisationen etc. bitten. Wäre zwar nicht mein Traumjob, aber trotzdem hoffe ich sehr dass ich ihn bekomme. Danach gings dann noch ins Hofbräuhaus - ja in Melbourne gibts ein Hofbräuhaus (die Mass kostet 22 (!) Dollar) - bei dem ich als Urbayer natürlich mit offenen Armen empfangen wurde. Naja schön wärs. Aber auch hier konnte ich ein Jobinterview bzw. einen Abend Probearbeiten ergattern. Hierfür müsste ich mir allerdings noch eine Schanklizenz für 100 Dollar und neue schwarze Schuhe kaufen. Deshalb wäre der Fundraising Job besser. Aber mal sehen wie es so läuft. Kleiner Fakt am Rande: Das Hofbräuhaus liegt zentral und in absolut passender Umgebung: Chinatown.

Melbourne von St Kilda aus St Kilda Beach Royal Exhibition Builing Oper Flinders St Station Shrine of Remembrance Royal Botanical Garden

Falls ihr euch übrigens fragt, warum ich keine Fotos mehr poste, liegt das daran, dass ich kein Programm zum Komprimieren der Fotos auf den öffentlichen PCs finden kann. Ich kann in den Blog nämlich nur 50 MB an Bildern hochladen und ein Bild von meiner Kamera hat ungefähr 10 MB. Vielleicht schaff ich das noch irgendwie, und kann euch dann meine Zeit hier auch wieder bildlich schildern. Bis dahin muss es leider ohne gehen.

Bis demnächst,

 

Euer Chris

24Oktober
2013

Auf zu neuen Ufern

Jetzt sitze ich also hier in dem Greyhound Bus, 12 Stunden Busfahrt vor mir und ich weiß nicht was in der Stadt zu beiden Seiten des Yarra River auf mich wartet. Ich lasse das so schnell lieb gewonnene Sydney mit all seinen mir inzwischen bekannten Straßen, den neu gewonnen Freunden und dem Halt den es mir anfangs gab, hinter mir. Es herrscht schnell dieselbe wehmütige Aufbruchstimmung wie in Deutschland. Ich bin zwar erst eine Woche weg aber vielleicht auch durch die enorme Entfernung vermisse ich alle schon ganz schrecklich. Besonders heute Nacht. Also wünscht mir Glück, dass Melbourne meine Hoffnungen und Wünsche erfüllen kann.

24Oktober
2013

Weg, Einfach nur weg

Nachdem ich diese Woche nur absolut super Sachen und und tolle Erfahrungen gesammelt hab, lerne ich diese Tage auch die nicht so schönen Seiten Sydneys kennen. Absolut volle Hostels, wenig Aussichten auf Jobs und alles ist extrem teuer. Deshalb hab ich mir jetzt, nachdem ich von gefühlten 100 Hostelbesitzern "No I'm sorry, we have no rooms till next Friday" gehört habe, ein Busticket nach Melbourne gekauft und versuche da mein Glück. Wenns wieder besser wird meld ich mich.

Bis dahin, alles gute euch

23Oktober
2013

Ausflug in die Blue Mountains & Surfen

Der Tag in den Blue Mountains war super! Die Landschaft wurde nur minimal von den Rauchwolken rundherum beeinträchtigt. Eigentlich sind die Buschbrände für den Wald nur förderlich, da es zum Leben eines Eukalyptusbaums einfach dazugehöhrt, immer mal wieder zu brennen. Klingt komisch, ist aber so. Der 200 km lange und 80 km breite Nationalpark hatte alle möglichen Schluchten und Wasserfälle zu bieten, in denen man sich auch mal kurz abkühlen konnte.

Wasserfall Three Sisters

Zum Abchluss führte uns unser Guide noch zu einem riesigen Felsvorsprung, der weder Gitter noch irgendwelche Halterungen aufwies. Da wird einem schon ein bisschen mulmig, wenn man theoretisch gleich 100m in die Tiefe fallen könnte. Alles in allem hat sich der Trip wirklich gelohnt!

Blue Mountains

 

Beim Surfen hatten wir den Wettergott leider nicht auf unserer Seite. Es war ziemlich bewölkt und hat immer mal wieder geregnet. Aber da wir ja sowieso die ganze Zeit im Wasser waren, war das egal. Die Trockenübungen waren eigentlich super einfach was mich zu dem Gedanken verleitet hat, Surfen wäre es ebenso. Nach den ersten paar Wellen wurde mir aber ganz schnell klar dass man nicht einfach auf sein Brett springen kann, und auf den Wellen reiten kann. Trotzdem hats sehr viel Spaß gemacht, und ich überlege mir, mir ein Surfcamp zu gönnen. Allerdings erst wenn ich einen Job habe und Geld verdiene.

Surfeeeen

Das muss ich die nächsten Tage irgendwie hinbekommen. Meine Party und Chiller Zeit ist jetzt vorbei und ich muss mich um Unterkunft, Jobs, Essen und alles andere selbst kümmern. Aber das wird schon irgendwie.

Bye,

Euer Chris

20Oktober
2013

Sydney ist Hammer!

 

Nachdem die ersten Tage hier in Sydney vergangen sind steht eins fest: Eine der besten Städte der Welt! Hier hat man super Strände, schöne Parks, coole Pubs und Bars, die Skyline schaut wahnsinn aus, und das Wetter is einfach immer gut.
Am Freitag bin ich gleich nach meinen Infoveranstaltungen Richtung Hafen gegangen und hab mir die Oper und die Harbour Bridge angeschaut - wirklich sehenswert!
 
Harbour Bridge
 
Eher weniger cool sind die Massen an Asiaten die sich hier rumtreiben um 20 ihrer Millionen Peace - Fotos zu schießen. Der Rückweg zum Hostel durch den Botanischen Garten wurde von Palmen und uralten, riesigen Bäumen gesäumt, die die Stadt noch weiter bereichern. Am Abend gab's dann eine Party auf dem Rooftop des Hostels, wo mir das Lieblingsgetränk aller Backpacker nahe gebracht wurde. Ein weinartiges, billiges, und einen furchtbaren Kater verursachendes Gesöff namens Goon. Wem's egal ist den nächsten Tag komplett kaputt zu sein, der kann's trinken, für alle andern nicht empfehlenswert.

Am Samstag gings dann zum berühmten Bondi Beach, der meiner Meinung nach eher überbewertet wird. Kaum Platz dank tausender Touristen, extrem starke Strömung, und sehr Hohe Preise in den Cafe's rund um den Strand. Zum Surfen ist's allerdings super, die Wellen sind bis zu 3 m hoch, und die Sicht und die Lage sind auch ein Traum. Vor allem der Küstenwanderweg vom Bronte Beach zum Bondi Beach ist echt schön. Der Abend wurde dann in einem der Clubs in Kings Cross verbracht.
 
Bondi Beach Park Bondi Beach

Am Sonntag stand dann die Hafenrundfahrt aufm Programm, die atemberaubende Blicke auf Hafen und die umliegende Landschaft offenbarte. Das kleine Viertel Watsons Bay ist super zum wandern und chillen am Strand geeignet. Wäre auf jeden Fall meine erste Wahl, wenn ich in Sydney wohnen würde. Da die Bewohner aber Leute wie Russel Crowe sind, dessen 40m Yacht einen im Hafen begrüßt, sind die Wohnungen leider unbezahlbar.
 
Harbour Cruise Watsons Bay Watsons Bay

Morgen gehts ab in die Blue Montains, die umliegende Berge um Sydney.
Das wars jetzt, ich meld mich demnächst wieder.
18Oktober
2013

Endlich angekommen!

Am Mittwoch ging es nach ewiger Vorbereitung und Organisation dann endlich los. Von Frankfurt über Dubai nach Sydney. 30 Std., 18000 km. War schon recht ermüdend, und eigentlich beginnt die Reise ja jetzt erst. Die beiden Flüge waren trotzdem super, nach Dubai hatte ich gleich mal eine super Sitznachbarin, in Dubai selbst erwarteten mich um 23:00 Uhr 30 Grad, und im Flieger nach Sydney wars ganz entspannt. Ein paar super Aussichten überm Meer waren auch drin.

Ningaloo Reef

Nach gefühlten 100 Filmen bin ich dann in Sydney gelandet und zum Hostel gefahren. Dort wurde ich dann in meinem Zimmer von drei schnarchenden Typen empfangen und konnte dementsprechend gut schlafen (von 2 bis um 5). Heute stehen erstmal verschiedene Infoworkshops und ein Termin bei der Bank an. Vll findet sich ja danach n bisschen Zeit zum schlafen. Das wars erstmal für heute,

Viele Grüße aus dem sonnigen Sydney